Unvermittelbare Tiere

Einige unserer Schützlinge sind aufgrund eines Handicaps oder ihrer generellen Unverträglichkeit mit Menschen leider nur schwer vermittelbar. Sie haben ihr endgültiges Zuhause im Katzenhaus gefunden, werden gefüttert, haben warme Schlafplätze sowie Spielsachen und werden tierärztlich betreut. Daher würden sie sich sehr freuen, wenn sie einen Paten für sich gewinnen könnten, der den Verein bei dieser Versorgung finanziell unterstützt.


Toni

Stand Januar 2020

Manager, Portier, Test-Esser… - ich bin der „Kater für alles“ im Katzenhaus.

Wer das Katzenhaus besucht, muss erstmal an mir vorbei… 

Geboren wurde ich ca.2008 und lebe schon viele Jahre im und ums Katzenhaus, gehöre quasi schon zum Inventar. Trotz meiner imposanten Größe bin ich lieb und verschmust. Ich leide an Knochenkrebs, werde aber im Katzenhaus super um- und versorgt. Oft habe ich starke Schmerzen, aber ich versuche es mir nicht so anmerken zu lassen. Ich kriege meine Medikamente und dann geht es schon wieder. In ein neues Zuhause kann ich nicht mehr umziehen, dafür bin ich hier zu verwurzelt; was sollten die Katzenhaus-Leute auch ohne mich anfangen – die wären ohne mich doch glatt aufgeschmissen!

Aber über Menschen, die meinen Tierschutzverein als Paten bei meiner notwendigen medizinischen Versorgung und für mein Futter finanziell unterstützen*), würde ich mich sehr freuen. Und vielleicht besucht Ihr mich dann ja auch einmal?

Vielen Dank für Eure Hilfe! 

Ein herzliches Dankeschön an Tonis Paten:
A.S., G.J., J.W. und  A. Escher


  • Toni1
  • Toni2
  • Toni3
  • Toni4


  • Xenia2
  • Xenia1
  • Xenia4
  • Xenia3


Xenia

Stand Januar 2020

Ich lebte auf der Straße, bevor ich im Juli 2014 mit meinen 4 Babys ins Katzenhaus kam.

Bis heute bin ich Menschen gegenüber vorsichtig. Wenn ich mich unbeobachtet glaube, bin ich verspielt wie ein Katzenbaby – Kugelbahnen und Spielmäuse finde ich super!

Da ich eine recht kleine Katze bin, wurde ich nach meiner Kastration nicht wieder am alten Platz ausgewildert, ich hätte es dort nicht geschafft.

Ein eigenes Daheim habe ich nie gefunden. Mittlerweile habe ich einige „Baustellen“, die mein Verein tierärztlich versorgen lässt. Daher bleibe ich nun mein restliches Leben hier und nenne das Katzenhaus mein Zuhause

Ich würde mich riesig freuen, wenn sich für mich Paten finden, die meinen Verein finanziell bei meiner Versorgung (Medikamente, Futter, Streu) unterstützen möchte.*)

Vielen Dank für Eure Hilfe! 

Ein herzliches Dankeschön an Xenias Paten:
G.S., D.R., Martina M. und Volker & Simone Erat


 

Hanni

Februar 2020 Hannis Geschichte:

Wie würde es Euch gehen, wenn Ihr an meiner Stelle wärt? Ich lebte frei auf einem Bauernhof, konnte kommen und gehen wie es mir gefiel, konnte über Felder streifen und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Mit meinem Bauern war ich vertraut, ließ mich sogar streicheln. Ich war eine Haus- und Hofkatze im wahrsten Sinn des Wortes.

Dann verlor ich meinen Bauern und konnte nicht auf dem Hof bleiben. Immerhin wurde ich nicht einfach davongejagt, sondern ins Katzenhaus gebracht. Aber begeistert bin ich nicht davon – zu krass sind die Gegensätze zwischen meinem vorigen Leben und dem Leben hier. In meiner ersten Panik bin ich auf den Balkon geflüchtet, obwohl es winterlich kalt und windig draußen war. Aber nur für ein paar Stunden, dann hab ich die Gelegenheit ergriffen, mich im Haus in der unzugänglichsten Katzenhöhle zu verkriechen; ich komme nur heraus, wenn keiner mehr im Haus ist.

Nichts gegen das Streichelteam – sie geben sich so große Mühe, es mir so einfach wie möglich zu machen. Ich werde auch gut versorgt und habe nette Katzengesellschaft im Zimmer – meine Katzenfreunde dürfen mich in meiner Höhle natürlich besuchen.

Es ist fraglich, ob ich nochmal in ein eigenes Zuhause umziehen kann. Ja, ich weiß, man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Aber so schnell wird sich niemand finden, der mir ein Daheim schenken wird. Über eine Patenschaft zur Unterstützung bei meiner Versorgung mit Futter, Streu, Impfungen und Medikamenten würden mein Verein und ich uns daher riesig freuen – ich wäre sehr dankbar, auch wenn ich es nicht so zeigen kann…

Eure Hanni